Tach wir haben Monday, 20.11.2017

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Roßameise

(Camponotus herculeanus)

Die Arbeiterin ist 6 - 14 mm lang. Die Mitte ist rotbraun, der Kopf und Hinterlaib sind schwarz gefärbt. Die Roßameise baut ihre Nester bevorzugt in Balken aus Kiefern- und Fichtenholz. Diese Ameise ist die größte Ameisenart überhaupt. Sie ist nicht häufig und nur lokal in Wäldern verbreitet. Gewöhnlich ist das Nest in lebenden Bäumen angelegt. Hin und wieder findet man sie aber auch im Gebälk von Häusern. Bevorzugt werden Nadelhölzer, aber auch Laubhölzer können befallen werden. Die genagten Gänge erscheinen als regelmäßige Ringmuster. Die Ameisenart gehört zu jenen Arten, die mit einer befruchteten Königin ein neues Nest anlegen können. In den Ländern Skandinaviens und auch in Mitteleuropa ist sie als Schädling bekannt. Wird die Ameise mit Bauholz in Gebäude eingeschleppt, können sehr schnell große Schäden entstehen.

Vorbeugende Maßnahmen / Bekämpfung:

Um dem Eindrigen von Ameisen in ein Gebäude vorzubeugen, sollte das Mauerwerk nach kleinen Fugen und Rissen überprüft werden und entsprechend abgedichtet werden. Im Außenbereich können Ameisen durch Ameisengranulat bekämpft werden. Im Innenbereich eignen sich Köderdosen, die mit einem entsprechenden Ameisengelbefüllt werden. Das Ameisengranulat lässt sich auf zwei Weisen ausbrinen, entweder im Streuverfahren oder im Gießverfahren. Bei dem Gießverfahren wrid das Granulat in Wasser aufgelöst und über das Ameisennest und und ihre Wege geschüttet. Der Vorteil ist, dass die Flüssigkeit auch sehr gut in kleine,schmale Ritzen und Fugen eindringen kann.