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Herzlich willkommen zum Thema

Schädlinge und Schädlingsbekämpfung

Mein Hauptinteresse ist es, das Thema Schädlinge und Schädlingsbekämpfung der Allgemeinheit näher zu bringen und unser Berufsbild in der Öffentlichkeit zu verbessern.

Schädlinge zu haben, ist nicht peinlich. Nichts dagegen zu unternehmen, kann peinlich werden.


Es gibt Neuigkeiten:

Das seit Jahren beliebte Forum auf dieser Seite, in dem ihr euch über das brisante Thema der ungebetenen Gäste
mit mehr als zwei Beinen austauschen könnt, wurde für euch mit dem Forum der Seite Kammerjaeger.de zusammen-
gelegt. Die Vorteile liegen auf der Hand … noch mehr Anwender sind ansprechbar, können mit euch Erfahrungen
rund um das Thema Schädlinge austauschen und euch so Antworten und Hilfe zu eurem speziellen Problem geben.

Ich bin sicher, dass euch das neue Forum begeistern wird und wünsche euch einen regen Austausch!


Aktuelles
03.05.2008
Rätselhafte Ratte mit Stilaugen
Für eine Untersuchung auf Resistenzengegen Antikoagulantien baten wir einen Landwirt in Wetter an der Ruhr, uns eine Ratte zu fangen und lebend zu übergeben. Wir waren sehr erfreut, als uns der Landwirt schon nach zwei Tagen mitteilte, dass er in seinem Kuhstall eine Ratte gefangen hatte. Bei der Übergabe des Tieres bemerkten wir, dass dessen Augenbereich stark entzündet war. Das Krankheitsbild erinnerte uns an die bei Kaninchen und Hasen auftretende Myxomatose (Kaninchenpest), eine durch Mücken übertragbare Viruserkrankung. Da diese Erkrankung aber nur bei hasenartigen Tieren auftritt, konnten wir Vermutung verwerfen. Eine Internet-Recherche führte dann zu folgendem Ergebnis: Es liegt hier eine Infektion mit dem Sialo-dacryoadenitis Virus vor. Die Infektion führt bei Ratten und Mäusen zu einem Anschwellen der Augäpfel, Speicheldrüsen und im Halsbereich liegender Lymphknoten. Sie tritt nur bei Mäusen und Ratten auf und ist selbst nicht tödlich für die infizierten Tiere. Allerdings zeigen befallene Tiere in freier Wildbahn schnell Sekundärinfektionen durch verschiedene Bakterien und diese führen dann meist zum Tod derTiere.

Richard Kruczewski, Dipl. Biologe BioTec-Klute

Am Ende dieser Seite habe ich ein Bild von der oben beschriebenen Ratte angehängt, das von Herrn Kruczewski geschossen wurde. (Nur anschauen wenn Ihre starke Nerven habt. Ist echt gruselig/ekelig). Wenn Ihr also schon mal ein Tier mit solchen Krankheitsmerkmalen seht meldet euch bitte per E-Mail. Ich werde eure Informationen an die entsprechende Stelle weiterleiten.

04.02.2008
FuturA GmbH mit neuer Rattenfiebel
12 seitige Rattenfibel mit vielen nützlichen Informationen über Ratten und Mäuse, sowie Tipps und Tricks zur Rattenbekämpfung und Mäusebekämpfung.

Die Rattenfibel beschreibt detailliert die Biologie von der Hausmaus, Hausratte und Wanderratte, sowie das typische Verhalten von Ratten und Mäusen.

Ein Lageplan für Köderstationen und ein Aktionsplan ist ebenfalls enthalten.

Eine Rattenfiebel liegt bei allen Komplsettsets kostenlos mit dabei. Ansonsten kostet die Rattenfibel 5,00 € und wird versandkostenfrei verschickt. Hier können Sie die Rattenfibel direkt bestellen

Der erste Eindruck

Man mag den Eindruck gewinnen, dass alle Kleintiere dieser Welt nur darauf aus sind, uns das Leben schwer zu machen. Tatsächlich ist es aber nur ein verschwindend kleiner Teil davon, der sich tatsächlich schädlich bemerkbar macht. Insekten bilden mit Abstand die artenreichste Tiergruppe, in der man auch die meisten schädlichen Arten vorfindet. Über eine Million Insektenarten wurden bisher beschrieben, bei näherer Betrachtung aber zeigt sich, dass weniger als ein Promille davon zu den schädlichen Arten zählt.

Definition Schädlinge

Es ist recht schwierig zu definieren, was Schädlinge eigentlich sind. So gibt es zum Beispiel Arten, die uns direkt plagen, wie z. B. Läuse oder Flöhe; sonst ist es aber oft sehr schwierig, die Bezeichnung Schädling an die betreffende Art zu heften. Man sollte sich damit begnügen, dass einige Arten unter gewissen Verhältnissen so zahlreich werden, dass sie unsere unmittelbaren Interessen beeinträchtigen und dadurch schädlich werden. Unter anderen Verhältnissen sind sie dagegen harmlos oder gar nützlich. Wo hier die Grenzen liegen, muss aus ökonomischen Gesichtspunkten festgelegt werden. Schwieriger ist es, die Zahl der Mitbewohner im Haus festzulegen.

Meist toleriert man einzelne Fliegen um die Zimmerlampe oder eine Spinne in der dunklen Kellerecke. Ein Befall von Insekten, Ratten oder Mäusen im Lebensmittelbereich ist hingegen keinesfalls hinzunehmen. Solange der Mensch existiert, hat er in seiner unmittelbaren Umgebung unter der Einwirkung von tierischen Schädlingen zu leiden. Dies gilt insbesondere für die vielen Ungezieferarten, die den Menschen und seine Haustiere direkt angreifen oder lästig fallen, Krankheiten verursachen oder übertragen können. Andere Schädlinge greifen seine Vorräte an und können diese ganz vernichten. Viele der hier angesprochenen Arten leben im Bereich menschlicher Siedlungen, in der Gastronomie, in Bäckereien und Metzgereien, in der Lebensmittelindustrie oder in Bürogebäuden und Wohnungen, in Lagern, Wirtschaftsgebäuden und im Supermarkt. Entsprechend ihrer hauptsächlichen Bedeutung wurden sie in sechs Gruppen eingeteilt.

Euer Olli

Wie sagt ein italienischer Kammerjäger, wenn er alle Kakerlaken vernichtet hat? Er sagt: "Schabe fertig!"

(Harald Schmidt)


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