Tach wir haben Monday, 20.11.2017

Startseite | Impressum


Kleine Stubenfliege

(Fannia canicularis)

Nach der Stubenfliege ist die Kleine Stubenfliege ein typischer Hausgenosse. Leicht erkennbar ist dieses Insekt durch sein Verhalten, immerzu ruckartig die Flugrichtung zu wechseln. Sie legt ihre Eier in sehr feuchte, faulende Stoffe, zum Beispiel in feuchten Dung, Küchenabfälle und ähnliche Orte. Hier entstehen dann die eigenartig flachen, dornigen Larven. Ihre dornartigen Fortsätze ermöglichen ihnen die Fortbewegung in flüssigen Substanzen.

Entwicklung:

Die Weibchen der Kleinen Stubenfliege legen viele hundert (bis zu 2.000) Eier in sehr feuchte, faulende Stoffe, zum Beispiel in feuchten Dung, Küchenabfälle und ähnliche Substrate. Die gesamte Entwicklung ähnelt der Großen Stubenfliege.

Vorkommen und Bedeutung:

Auch die Kleine Stubenfliege ist ein möglicher Krankheitsüberträger. In Lebensmittelbereichen ist sie aus hygienischen Gründen, ebenso wie ihre größeren Artgenossen, nicht zu tolerieren. Die Kleine Stubenfliege kann bei ihren Besuchen auf unseren Nahrungsmitteln ähnliche Infektionskrankheiten verbreiten wie ihre nahe Verwandte, die Großen Stubenfliege.

Bekämpfung:

Die Prophylaxe muss, wie beim Schutz vor allen Fluginsekten, im Vordergrund stehen. Das bedeutet, dass Türen und Fenster mit Fliegengittern gesichert werden und hygienische Verhältnisse in den zu schützenden Bereichen herrschen sollten. UV Lichtfallen, die mit einer Klebefolie kombiniert sind, können in Lebensmittelbereichen zur Bekämpfung bzw. Prophylaxe dienen. Die chemische Beseitigung dieser Fliegen erfolgt, wie bei der Großen Stubenfliege beschrieben.