Tach wir haben Tuesday, 21.11.2017

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Katzenfloh

(Ctenocephalides felis)


Aussehen:

Katzenflöhe sind von Hundeflöhen auf den ersten Blick schwer zu unterscheiden. Sie sindnur 1,5 - 3 mm lang und von brauner bis rotbrauner Farbe. Der Kopf ist jedoch länglicher als beim Hundefloh. Der Kopf trägt wie beim Hundefloh zwei Stachelkämme, je einen im Nacken und einen an der Vorderseite des Kopfes. Am vorderen Stachelkamm ist der erste Zahn fast so lang wie der zweite Zahn.

Entwicklung:

Wie in Flöhe allgemein beschrieben.

Vorkommen und Bedeutung:

Katzenflöhe halten sich in der Nähe der Lagerstätten von Katzen und Hunden auf. Der Mensch wird als Nebenwirt genutzt.

Gegenmaßnahmen:

Wenn Katzen oder Hunde im Haushalt leben, kann schnell ein Flohbefall durch die Haustiere aufkommen. In dem Fall sind die betroffenen Flächen mit einem Sprühmittel gegen Flöhe zu behandeln. Dieses Mittel lässt sich einfach durch eine Sprühflasche aus ca. 1 m Abstand auf die Stellen auftragen. Besonders intensiv müssen die Ruhe- und Schlafplätze der Tiere behandelt werden, da sich die Flöhe immer in der Umgebung ihres Wirtes aufhalten. Sollten Teppiche von Flöhen befallen sein, sind diese vor dem Einsprühen mit dem Staubsauger zu reinigen, da die Puppen der Flöhe dann schlüpfen und eine Bekämpfung vereinfachen. Der Teppich sollte erst wieder betreten werden, wenn das Sprühmittel etwas angetrocknet ist. Um nach einer Bekämpfung sicherzustellen, dass man keine Flöhe mehr hat oder um festzustellen, welche Räumlichkeiten von Flöhen befallen sind, eignet sich das Aufstellen einer Flohlichtfalle. Die Flöhe werden durch die von der Falle ausgehenden Wärme angezogen und gehen in die Falle. Dort bleiben sie an der integrierten Klebefläche haften und ein Flohbefall ist anhand der Klebefläche deutlich zu erkennen. 

Generell gilt eine gute Hygiene im Haushalt zu wahren, um das Auftreten von Flöhen vorzubeugen. Die Puppen von Flöhen ernähren sich durch organische Stoffe und wenn ihnen durch regelmäßige Reinigungsmaßnahmen diese Materialien entzogen werden, haben sie keien Nahrung mehr und können sich nicht weiterentwickeln.