Tach wir haben Wednesday, 22.11.2017

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Filzlaus

(Phthirus pubis)


Aussehen:

Filzläuse sind deutlich kleiner als die Kopf- und Kleiderläuse. Sie sind von gedrungener Gestalt, annähernd trapezförmig gebaut und nur 1 bis 1,5 mm lang. Filzläuse weisen eine grauweiße Farbe auf. Das erste Beinpaar ist feingliedrig, die nachfolgenden Extremitäten kurz, gedrungen und stark gekrümmt. Die Klammerfüße sind sehr stark entwickelt und geben der Filzlaus zusammen mit der Körperform ein krabbenartiges Aussehen.

Entwicklung:

Jedes Weibchen legt rund 25 Eier (Nissen), die einzeln an die Haare geklebt werden. Die Entwicklung vom Ei bis zum erwachsenen Tier beträgt rund drei Wochen. Die Filzlaus gehört zu den "stillsitzenden Arten". Hat sie sich am Menschen angesiedelt, ergreift sie die Haare des Wirts, bohrt ihre Mundwerkzeuge in die Haut und saugt mehrere Stunden lang Blut, nur von kurzen Pausen unterbrochen. Dieser gewaltige Appetit erklärt, warum die Laus innerhalb von ein bis zwei Tagen abstirbt, wenn sie von ihrem Wirt getrennt ist und keine Nahrung mehr erhält.

Vorkommen und Bedeutung:

Ihr bevorzugter Aufenthaltsort sind die Körperhaare und ganz besonders die Schamhaare. Der breite Körperbau der Filzläuse ist dem weniger dichten Haarwuchs auf dem Unterleib gut angepasst. Bei stark befallenen Menschen können Filzläuse auch in den Achselhöhlen, im Bart und manchmal sogar in den Augenbrauen und den Wimpern vorkommen. In extremen Fällen werden die dünnen Haare von Babys befallen. Hauptsächlich werden Filzläuse durch direkten Körperkontakt, meist beim Geschlechtsverkehr, übertragen. Aber das Vorkommen selbst bei Kleinkindern zeigt, dass es auch andere Verbreitungswege gibt. Diese Wege sind zum einen gemeinsam genutzte Kleidung, zum anderen gemeinsam genutzte Bettwäsche und Handtücher. Abgefallene oder abgestreifte Haare, an denen sich die Filzlaus klammert, sind eine weitere Möglichkeit, um auf eine andere Person übertragen zu werden.

Bekämpfung:

Wie bei der Kopflaus