Tach wir haben Monday, 20.11.2017

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Brotkäfer

(Stegobiam paniceum)

Vorkommen:

Flugfähiger Vorratsschädling, der ganzjährig in beheizten Räumen mit Backwaren und anderen Nahrungsmitteln vorkommt. Einen Befall erkennt man an den 1- 2 mm großen Ausschlupflöchern und Fraßhöhlen in der Ware.

Entwicklung:

Bis zu 100 Eier werden in der Nähe der Ware abgelegt, in die sich die Eilarven hineinbohren. Die gesamte Entwicklung findet in der Fraßhöhle statt und dauert abhängig von Temperatur und Nahrung 40 - 200 Tage. Erwachsene Käfer leben bis zu 2 Monate lang.

Schadwirkung:

Larven schädigen die Ware durch Fraß und Ausscheidungen.

Bekämpfung:

Zur Bekämpfung von Brotkäfern eigenet sich das Aufstellen von Pheromonfallen. Diese Art von Fallen sind mit einem speziellen Lockstoff ausgestattet, die nur die männlichen Brotkäfer anzieht. Diese werden in die Falle gelockt, in der sich eine Klebefläche befindet. Folgich bleiben die Brotkäfe an der Klebefolie haften und können nicht mehr aus der Falle entkommen. Da die Männchen nun gefangen sind, kann eine Paarung mit den weiblichen Brotkäfern nicht mehr erfolgen und die Nachkommenschaft wird stark reduziert. 

Vorbeugung:

Getreideprodukte trocken und verschlossen lagern, befallene Lebensmittel wegwerfen. Bei starkem Befall können Fachleute umherkriechende Käfer mit Kontaktinsektiziden vernichten.

Achtung: Leicht zu verwechseln mit dem gemeinen Nagekäfer (Holzwurm)!