Tach wir haben Wednesday, 22.11.2017

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Teppichkäfer

(Anthrenus spec.)

Vorkommen:

Der Teppichkäfer ist in unseren Breiten heimisch und lebt in der freien Natur, z. B. in Vogelnestern. Als Schädling ernährt er sich von Tierprodukten wie Wolltextilien, Kadavern, Haaren etc. Die lichtscheuen Larven leben versteckt an dunklen Orten in der Wohnung.

Entwicklung:

Die Weibchen legen circa 20 Eier, zum Beispiel an Wolltextilien, aus denen nach wenigen Tagen Larven schlüpfen, die sich in ihrer etwa einjährigen Entwicklung mehrmals häuten.

Schadwirkung:

Schädigung von Textilien.

Bekämpfung von Teppichkäfern:

Zur Bekämpfung von Teppichkäfern können sogenannte Pheromonfallen aufgestellt werden. Das enthaltene Pheromon ist eine Nachbildung des Sexuallockstoffes der weiblichen Teppichkäfer und wirkt deshalb besonders anziehend auf die männlichen Teppichkäfer. Auf diese Weise werden diese in die Falle gelockt und bleiben anschließend an der integrierten Klebefläche haften. Durch das "Fehlen" der Männchen, können keine Nachkommen gezeugt werden und die Population der Teppichkäfer wird dezimiert. 

Vorbeugung:

Teppiche, Wolltextilien etc. regelmäßig saugen bzw. chemisch reinigen, Tierhaare und tote Insekten entfernen, verlassene Vogelnester in Hausnähe entfernen. Helfen bei Befall Reinigungsmaßnahmen nicht, sollte ein Fachmann Kontaktinsektizide sprühen. Um Befall festzustellen können Pheromonfallen ausgelegt werden.